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1769–1821 Tijd van pruiken en revoluties

Napoleon Bonaparte

Die Franzosenzeit

Die Geschichte der Niederlande wurde seit je von Entwicklungen im Ausland beeinflusst. Dies gilt vor allem für die Zeit um 1800, als Frankreich unter der Herrschaft Napoleon Bonapartes das politische Geschehen in den Niederlanden bestimmte. Napoleon, der auch der "kleine Korporal" genannt wurde, erlangte durch einen Staatsstreich im Jahr 1799 die Alleinherrschaft über Frankreich und alle von der französischen Armee eroberten Gebiete. In den darauffolgenden Jahren führte er als General Feldzüge gegen Österreich, Russland und England an und herrschte ab 1806 als Kaiser über fast ganz Europa, das er als "aufgeklärter Despot" regierte.

Bereits 1795 waren die Niederlande von französischen Truppen besetzt worden, wobei die niederländische Patriotenbewegung Unterstützung geleistet hatte. Bis zum Jahr 1806 blieb die Batavische Republik, wie die Niederlande nun genannt wurden, formell zwar von Frankreich unabhängig, in Wahrheit aber beherrschten die Franzosen weitgehend das Geschehen. 1806 ernannte Napoleon seinen Bruder Ludwig zum König; aus der Republik wurde das Königreich Holland. Damit wurde der Grundstein der späteren Monarchie gelegt. 1810 sorgte Napoleon für die Abdankung seines Bruders, und das Königreich Holland wurde Frankreich einverleibt.
Drei Jahre später wurde Napoleon besiegt und kurz darauf auf die Insel Elba ins Exil verbannt. Die Niederlande wurden wieder unabhängig.

Napoleon war zu jener Zeit also eine Schlüsselfigur der europäischen Geschichte. Zu den bedeutendsten Veränderungen unter seiner Herrschaft zählt die Modernisierung der Verwaltung und der Rechtsprechung in den von ihm regierten Gebieten. Außerdem führte er das auf Meter und Kilogramm beruhende metrische System ein. Durch die Einführung des Familienstands musste jedermann einen Familiennamen annehmen.
Die Reaktionen der Niederländer auf all diese Neuerungen waren unterschiedlich. So meinten einige, der Code Napoléon, das französische Zivilgesetzbuch, stelle eine enorme Verbesserung gegenüber dem eigenen, örtlichen Recht dar. Denn damit wurde ein Rechtsstaat geschaffen, in dem alle Bürger vor dem Gesetz gleich sind und in dem die Rechtsprechung öffentlich ist. Andere waren der Meinung, dass Napoleon bei seinen Reformen die sehr unterschiedlichen regionalen Regelungen und Gepflogenheiten nicht berücksichtige. Auch die Einführung des Wehrdienstes stieß auf Widerstand, besonders weil man im Zuge der fortdauernden Kriege immer mehr Soldaten für die Armee benötigte.

Da aber nach dem Sturz Napoleons niemand Interesse daran hatte, die alten Verhältnisse wiederherzustellen, blieb der Code Napoléon, wie auch viele andere Neuerungen, bestehen.


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